Bericht zur Film-Matinee am 20.10.2007 zum 30-jährigen Jubiläum des FVC Landshut

Zwei Gründe warum unsere Mitglieder nun schon viele Jahre erfolgreich sind, gehen direkt auf die Gründung zurück. Wir sind sehr froh darüber, dass Jan Walter Habarta vor 30 Jahren unseren Club an der Volkshochschule Landshut etabliert und ihn noch im Gründungsjahr als Mitglied beim Bund Deutscher Filmamateure e.V. angemeldet hat. Wir fühlen uns immer noch sehr wohl unter dem schützenden Dach der VHS und bedanken uns für die Unterstützung, die wir in all den Jahren erfahren haben, sei es in technischer, finanzieller oder personeller Hinsicht. Vor allem Herr Martin Glatzel hatte immer ein offenes Ohr für unsere Belange, insbesondere wenn es um die Ausrichtung von Wettbewerben oder Veranstaltungen ging. Wir danken Frau Loher, Frau Zirngibl und der ehemaligen Mitarbeiterin Frau Keil sowie den Hausmeistern, die immer hilfreich zur Seite stehen.

Durch die Mitgliedschaft in unseren Dachverbänden, dem Bund Deutscher Filmautoren e.V. und dem Landesverband Film + Video Bayern e.V. haben unsere ambitionierten Filmer die Möglichkeit, ihre Filme auf verschiedenen Veranstaltungen zu präsentieren und sich mit anderen Filmern zu messen sowie Erfahrungen zu sammeln für künftige Produktionen.

Der Film- und Videoclub Landshut VHS bedankt sich auch bei Herrn Oberbürgermeister Rampf und der Stadt Landshut. Wir sind glücklich, dass er ebenso wie sein Vorgänger, Herr Altoberbürgermeister Deimer, unsere Arbeit anerkennt und schätzt. Besonders „Jugend filmt“, der heuer bereits zum 11. Male veranstaltet wurde, liegt uns sehr am Herzen. Und wir freuen uns sehr, dass dieser offene Wettbewerb für Jugendliche auch bei Herrn Oberbürgermeister Rampf großen Anklang gefunden hat. Wir wollen jungen Filmemachern ein Forum bieten, bei dem sie ihre Kurzfilme vorstellen können. Als Nebeneffekt profitieren auch wir „alte Hasen“ von den frischen und neuen Ideen der Jugendlichen.

Bei der Filmmatinee wurden aber keine Filme von „Jugend filmt“ vorgestellt, sondern einige ausgewählte Werke von unseren Clubmitgliedern, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Wir sind stolz darauf, Amateure zu sein, auch wenn der Begriff manchmal negativ belegt ist. Ein Hobby aus Liebhaberei zu betreiben, dürfte nicht mit laienhaft verwechselt werden. Als Amateure sind wir frei von kommerziellem und ideellem Druck durch Auftraggeber.

Als Clubleiterin danke ich sehr herzlich allen Clubmitgliedern für ihre Treue zum Club, ihren Arbeitseinsatz bei den verschiedenen Veranstaltungen, ihr Engagement für den Amateurfilm und vor allem für die Filme, die sie produziert haben.

Annemarie Urban